Schlafenszeiten

💤 Schlafenszeiten 💤

Heute war der erste Tag, an dem unser Sweetheart von sich aus keinen #Mittagsschlaf machen wollte. Und insgesamt ist es momentan schwierig für uns, ihr #Schlafbedürfnis herauszufinden und demnach zu handeln.

Normalerweise hatten wir mittlerweile einen guten Rhythmus gefunden. Nach dem alltäglichen Abendritual und der Einschlafbegleitung war sie immer so gegen 20 Uhr im #Traumland und wachte dann meist gegen 7/8 Uhr am Morgen auf. Tagsüber hatte sie sich meist auf einen 60-90 minütigen Mittagsschlaf eingependelt. Wir haben uns da immer relativ gut nach ihrem #Bedürfnis richten können.

Doch seit der Zeitumstellung im Oktober ist nun der Wurm drin. Abends ist sie nun entweder total übermüdet oder noch nicht müde genug. Wir wissen also nicht so recht, wann wir mit ihr ins Bett gehen sollen. Und tagsüber schlief sie mal mittags oder auch mal erst gegen 15:30 Uhr ein. Und heute… das erste Mal komplett ohne Mittagsschlaf. Dafür ist sie jedoch seit 19 Uhr bereits im Traumland.

Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder zu einem angenehmen #Schlafrhythmus finden. Das wird uns allen gut tun und auch wieder etwas mehr #Regelmäßigkeit in den Alltag bringen. Wie ist das bei euch zuhause mit dem #Schlafverhalten eures kleinen Lieblings?

Denkanstoß: Ein Kind zu haben bedeutet, auch immer einen Teil von sich selbst aufzugeben.

Dieses Thema ist etwas, was mir zwar immer schon erzählt wurde, was ich jedoch erst dann wirklich nachvollziehen konnte, seit ich selbst #Mama bin.

Nie hätte ich gedacht, dass einem so ein kleines Zauberwesen so viel abverlangen kann. Dass ich mich, meine #Bedürfnisse und mein #Ego fast vollständig hinter mir lasse, um für meine kleine #Tochter da zu sein.

Und nein, damit meine ich nicht, dass ich mich vollständig für sie aufopfere. Aber es bedeutet, dass ich einen Teil von mir selbst aufgegeben habe. Wenigstens für eine gewisse Zeit. Denn die ersten Lebensjahre bin ich ihr absoluter Lebensmittelpunkt. Gemeinsam mit meinem Herzmann bilden wir ihre kleine, heile Welt.

Und dabei ist es mir fast vollkommen egal, ob ich früher lange geschlafen habe, oft weggegangen bin oder manchmal stundenlang vorm Computer oder TV gesessen habe.

Die eigene Welt wird von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Dinge, die einem sehr wichtig waren, treten plötzlich in den Hintergrund. Und das Schöne daran ist: Dieses kleine Zauberwesen ist all das absolut wert 💖

Hochsensibilität bei Mama und Tochter

🌸 #Hochsensibilität 🌸

Gestern gab es eine Situation, in welcher ich meiner und Minas Hochsensibilität wieder extrem bewusst wurde. Meine Eltern waren zu Besuch. Sie sind am Vormittag angekommen. Mina war super aufgeregt und wollte natürlich alles andere als Mittagsschlaf machen.

Ich hatte einen Kuchen gebacken und so entschieden wir uns dafür, anstatt des Mittagessens lieber Kaffee zu trinken. Es lief auch alles soweit gut. Ja, Mina war sehr aufgedreht, aber sie ließ sich trotzdem gut händeln.

Doch dann kamen die Gespräche am Tisch ins Rollen. Mein Herzmann und meine Eltern sprachen über etwas sehr leidenschaftlich und die Lautstärke ging dabei nach oben.

Ich habe über die Jahre hinweg gelernt, damit umzugehen. Ich schalte dann einfach ab, schaue aus dem Fenster oder schotte mich anders ab, um nicht von den reizen überflutet zu werden. Doch Mina kann das mit ihren 15 Monaten nicht. Noch dazu war sie übermüdet und aufgedreht.

Also wurde auch sie immer lauter, begann in ihrem Hochstuhl herum zu toben und zappelte wie verrückt. Ich versuchte sie zu beruhigen, doch als mir das nicht gelang, stand ich auf, nahm sie hoch und sagte: „Also das wird uns jetzt zu laut, ich werde mit Mina jetzt mal hier raus gehen.“

Zack, waren alle Blicke auf uns gerichtet. Und schwupp, rutschte mir wieder das Herz in die Hose und ich hatte das Gefühl, wieder mal unbequem für andere zu sein bzw. „nicht richtig“ zu sein. Doch mein Herzmann und meine Eltern standen ohne Murren auf und machten uns Platz.

Im Nachhinein war ich sehr stolz auf mich! Anstatt mit zurückzuziehen und alles über mich ergehen zu lassen, bin ich mit Mina aufgestanden und habe mich für unser Bedürfnis nach mehr #Ruhe stark gemacht. Mina hat mir dazu verholfen, mutig zu sein. Und genau das ist es, was sie in ihrem jetzigen Alter braucht. Das Eingehen auf ihre #Bedürfnisse. Und somit gelingt es auch mir immer besser, mit meinen Bedürfnissen und meiner eigenen Hochsensibilität umzugehen.

Denkanstoß: „Sei die Stimme deines Kindes.“

„Sei die #Stimme deines Kindes.“

Was genau meine ich damit? Bis die kleinen Zauberwesen sprechen können, sind sie lediglich in der Lage, sich durch Laute, Lachen, #Weinen oder #Schreien auszudrücken. Besonders in den ersten 1,5 Lebensjahren braucht es deshalb dich, um für es zu sprechen.

Wenn du unterwegs bist, wird es immer wieder Situationen geben, in denen dein #Baby überreizt ist und ihm alles zu viel wird. Oft hört man dann von anderen die Worte: „Oh, was hat es denn bloß?!“ Und dann kommst du ins Spiel.

Sei du die Stimme deines Kindes. Sprich laut aus, was es braucht. Kommuniziere seine Bedürfnisse. Dein Kleines braucht Ruhe, weil es um es herum zu laut ist? Dein Kleines möchte nicht angefasst werden. Oder es ist so müde, dass es Schlaf braucht? Du bist die Mama und erkennst somit am besten, was es gerade braucht. Und du kannst es anderen sozusagen übersetzen. Steh für dein Kind und dessen Bedürfnisse ein. Beschütze es, wenn es das selbst noch nicht kann.

Wenn sich nach und nach langsam die #Sprache entwickelt, wird die Kommunikation einfacher. Unterstütze dein Kind dabei, seine Emotionen, seine #Bedürfnisse und vor allem auch seine Grenzen ganz klar auszudrücken. Um so leichter wird es ihm später fallen, die richtigen Worte zu finden.

Denkanstoß: Baby 1. Hilfe Kurs

Heute möchte ich gern ein etwas ernsteres Thema ansprechen. Als wir #schwanger waren und unseren #Geburtsvorbereitungskurs besuchten, sah ich an einer Aushängetafel, dass in unserer #Hebammenpraxis auch ein #Baby 1. Hilfe Kurs angeboten wird. Ich meldete meinen Herzmann und mich sofort dafür an.

Der Besuch des Kurses war sehr kurzweilig und seitdem fühlen wir uns viel sicherer. Vor allem das Thema #Verschlucken war bei uns gar nicht so präsent. Doch das Verhalten im Ernstfall hat uns Sicherheit gegeben.

Und wir haben die erlernte Technik auch schon ein paar Mal anwenden müssen. Mina hat sich beim #Essen leider öfter einmal so stark verschluckt, dass sie keine Luft mehr bekam. Und wir konnten in diesen Fällen schnell und beherzt eingreifen, so dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Wir sind jedenfalls auch im Nachhinein sehr dankbar für dieses Kursangebot und sind der Meinung, dass es für jedes angehende Elternteil, aber auch für Großeltern, Tanten und Onkel sowie für Geschwister eine wichtige Grundlage sein sollte. Denn nicht immer kann man sich allein auf seine #Intuition verlassen. Und Unsicherheit kann dazu führen, dass man im #Notfall in eine Art Schockstarre verfällt und deshalb nicht handelt. Die Folgen möchte ich mir gar nicht erst ausmalen.

Hast du denn einen 1. Hilfe Kurs für Babys besucht und wüsstest du, wie du im Notfall beim Verschlucken mit #Atemnot reagieren sollst?

Bücherliebe

📚 Bücherliebe 📚

Unser Sweetheart liebt #Bücher. Und das, seit sie wenige Wochen alt ist. Damals habe ich ihr erstes #Knisterbuch aus Stoff gekauft und es einfach an den Spielebogen mit dran gehangen. Sie liebte das Knistern der Seiten und die die bunten Bilder darin.

Mittlerweile ist Mina fast 16 Monate alt. Ihre Liebe zu #Büchern ist seitdem nur gewachsen. Egal ob #Stoffbuch, Bücher mit Aktionen oder Bücher mit echten Papierseiten. Kein #Buch ist vor ihr sicher. Sie liebt es, wenn wir ihr #vorlesen, aber sie kann sich auch allein damit beschäftigen.

Anfangs hat sie die Buchseiten beim Umblättern oft noch zerrissen, aber mittlerweile ist sie ganz vorsichtig. Wir freuen uns sehr, dass sie diese #Leidenschaft für sich entdeckt hat und werden sie dahingehend auch weiterhin fördern.

Wie ist das bei euch? Mögt ihr Bücher und Vorlesen und zelebriert das auch mit euren #Kindern? Oder steht da doch eher das #Fernsehen im Vordergrund? 🙂

Einschlafbegleitung im Auto

Gestern hatte ich ein ganz wunderbares #Erfolgserlebnis während eines Ausflugs mit dem Auto. Mina fällt momentan das #Einschlafen extrem schwer. Ohne meine Nähe, viel #Kuscheln und #Stillen ist es für sie fast unmöglich, loszulassen und in den #Schlaf zu finden.

Beim Autofahren bleibt sie neuerdings wach, obwohl sie extrem #müde ist. So war es auch gestern wieder. Endloses Gähnen, aber kein in den Schlaf finden.

Irgendwann war sie dann total übermüdet und ningelte die ganze Zeit. Da sie im #Autositz angeschnallt war, konnte ich natürlich nicht mit ihr kuscheln. Also musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.

So nahm ich sanft ihre Hand, schaute ihr in die Augen und sprach sie mit ihrem Namen an. Ich sagte ihr, dass ich für sie da bin, auf sie aufpasse und sie jetzt einschlafen könne. Dann streichelte ich mit meiner anderen Hand sanft über ihren Kopf und fuhr mit meinem Finger immer wieder von der Stirn sanft bis zu ihrer Nasenspitze. Langsam ließ sie los, bis sie endlich die Äuglein schloss und eingeschlafen war.

Das alles dauerte nur wenige Minuten und ich war super #stolz auf mich, dass ich das geschafft hatte. Was sind deine Erfahrungen mit Schlafen im Auto? Wie klappt es bei euch?

Denkanstoß: Einschlafen bedeutet Loslassen können.

⭐️ #Einschlafbegleitung ⭐️

Um entspannt und gut in den #Schlaf zu finden, heißt es Loslassen… und das auf beiden Seiten. Dazu braucht es viel #Vertrauen und #Sicherheit sowie das Wissen, sich fallen lassen zu können

Auf der Seite deines kleinen Zauberwesens braucht es vor allem eine wohlige und sichere Umgebung. Jeder Mensch hat da wieder seine individuellen #Bedürfnisse, die es herauszufinden gilt. Ist es die Dunkelheit oder ein kleines Licht? Nähe oder lieber etwas Distanz? Absolute Stille oder doch ein paar Geräusche? Wärme oder doch lieber kühle Luft?

Einschlafen bedeutet Loslassen. Sich voll und ganz hingeben. Sich absolut sicher und behütet fühlen. Und du kannst es deinem Kleinen so angenehm wie möglich machen. Stille seine Bedürfnisse. Sei da und begleite es sanft in den Schlaf. Es gibt so viele Dinge, die es in dem kleinen Köpfchen zu verarbeiten gilt, so dass es oft schwer fällt, zur Ruhe zu kommen.

Und auch für dich ist es wichtig, loszulassen. Denn bist du angespannt, aufgeregt oder nicht ganz bei der Sache, so überträgt sich das auch auf dein Kleines. Wie sollst du so Sicherheit und Vertrauen vermitteln? Schalte also auch du ab während der Einschlafbegleitung. Lass #Druck und #Perfektion außerhalb des Schlafzimmers. Sei präsent, liebevoll, wachsam und schenke deinem kleinen Zauberwesen das, was es braucht, um von den Erlebnissen des Tages abschalten und in den sanften Schlaf finden zu können.

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Impfen

Heute waren wir wieder beim #Kinderarzt und haben uns eine weitere #Impfung abgeholt. Es ist jedes Mal ein angespannter Moment für mich, ganz besonders jetzt in Zeiten von #Corona. Denn das bedeutet, dass wir nicht mehr zu Dritt als Familie, sondern ich allein mit Mina in das Sprechzimmer gehen muss.

Ich möchte, dass Mina immer weiß woran sie ist und was sie erwartet. Deshalb rede ich mit ihr auch im Voraus darüber. Und auch, wenn sie erst 15 Monate alt ist, so versteht sie doch schon viel mehr, als wir erahnen. Außerdem versuche ich, selbst entspannt zu bleiben, so dass sie sich bei mir sicher fühlt.

So lange sie auf meinem Arm bleiben kann, ist alles okay. Doch dann kommt der Moment, wo sie festgehalten wird und sie die beiden Pickser in ihre Oberschenkel bekommt. Eine wichtige Sache, die ich vollends unterstütze. Und trotzdem bricht es mir jedes Mal das Herz, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird. Und natürlich schmerzt auch der Einstich.

Und dann fühle ich mich in diesen Momenten wie eine schlechte #Mutter, die ihrem #Kind den #Schmerz nicht nimmt. Und die es zulässt, dass andere sie festhalten. Und trotzdem bleibe ich bei ihr und versuche, so gut es geht, diesen Prozess zu begleiten. Mina zu zeigen, dass ich da bin. Dass ich ihren #Ärger, ihre #Angst und ihren Schmerz wahrnehme, akzeptiere und verstehe.

Und nach der Impfung kommt sie auf meinem Arm. Wir kuscheln und sie darf dann natürlich auch noch etwas #weinen, wenn sie es braucht. Und das ist es letztendlich, was zählt. Da sein, unterstützen und liebevoll begleiten 💛

„Ich will nicht zurück in meinen Buggy!“

Gestern Vormittag waren wir wieder einmal spazieren und auf dem #Spielplatz. Nachdem Mina sich eine Weile dort vergnügt hatte, wollten wir uns auf den Nachhauseweg machen. Wie so oft nahm ich Mina hoch und wollte sie in den Buggy setzen, doch sie wehrte sich dagegen. 

Da ich sie nicht in den #Kinderwagen zwinge, behielt ich sie auf dem Arm und ging so mit ihr ein Stück. Zum Glück ist es nicht so weit bis nach Hause. Doch mit ihren 11 Kilo merke ich es dann schon nach einer Weile im Rücken. Um sie vielleicht doch noch in den #Buggy zu bekommen, versuchte ich sie abzulenken, indem ich ihr meinen Schlüssel gab. Doch wieder überstreckte sie sich und begann mit #Weinen. 

Ich setzte mich dann gemeinsam mit ihr auf einen Baumstumpf und versucht ihr zu erklären, dass ich sie gern in den Kinderwagen setzen möchte, weil wir dann viel schneller zu Hause sind und sie mir langsam auch zu schwer wird. Als ich sie dann wieder versuchte, in den Buggy zu setzen, klammerte sie sich ganz fest an mich und weinte herzzerreißend. Mittlerweile war sie auch sehr müde geworden.

Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: Sie entweder weiterhin nach Hause tragen oder sie mit #Gewalt in den Kinderwagen bringen und somit ihr #Bedürfnis nach Nähe ignorieren. Denn sie schrie und klammerte sich nicht an mir fest, um mich zu ärgern, sondern sie war müde und brauchte meine Nähe. Und diese konnte sie von mir im Kinderwagen nicht bekommen. 

Also nahm ich sie liebevoll auf meinen Arm, gab ihr einen #Kuss und sagte ihr, dass ich sie noch ein Stückchen tragen werde. Langsam beruhigte Mina sich wieder und auch ich wurde dadurch wieder entspannter. Letztendlich trug ich sie 2/3 des Weges und dann übernahm der Herzmann. So kamen wir alle Drei ohne weitere #Tränen zu Hause an. 

Jedes Mal, wenn sie nicht in den Buggy will, stehe ich vor einer Wahl. Ich kann entweder ihren „Willen“ brechen, meine #Macht ausnutzen und das Bedürfnis dahinter ignorieren. Oder ich schaue, was dahinter steht und wie ich dafür sorgen kann, dass es ihr gut geht. Es ist nicht immer leicht in diesen Momenten und es ist auch nicht in jeder Situation möglich, mich immer nach ihren Bedürfnissen zu richten. Doch soweit ich kann, komme ich dem nach. Denn mit 15 Monaten lebt sie zu 100% im Hier und Jetzt. Sie versteht nicht, wenn ich sage, dass wir in 10 min zu Hause sind und wir dann kuscheln können. Sie braucht meine Nähe genau dann in diesem Moment.

[photocredit by freestocks @unsplash]