Die ersten Jahre mit deinem kleinen Zauberwesen sind anstrengend, Kräfte zehrend und viele Herausforderungen sind zu meistern. Besonders du als #Mama bist rund um die Uhr gefordert. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du gut auf dich achtest und gut für dich sorgst.
Was dir dabei hilft ist, eine bestimmte #Routine aufzubauen, die euch hilft, möglichst entspannt durch die Tage und Nächte zu kommen. Denn je mehr Routine in eurem Alltag vorherrscht, desto mehr #Sicherheit wirst du deinem #Kind geben und desto wohler wird es sich fühlen. Und das wird natürlich auch dir zu Gute kommen.
Also überlegt euch bestimmte und regelmäßig wiederkehrende Abläufe. Ganz besonders am #Abend ist es von Vorteil, wenn ihr eurer Routine folgt. Denn das hilft eurem #Baby bzw. #Kleinkind dabei, vom Tag zur Ruhe zu kommen und sanft in den #Schlaf zu finden.
Gestern Vormittag waren wir wieder einmal spazieren und auf dem #Spielplatz. Nachdem Mina sich eine Weile dort vergnügt hatte, wollten wir uns auf den Nachhauseweg machen. Wie so oft nahm ich Mina hoch und wollte sie in den Buggy setzen, doch sie wehrte sich dagegen.
Da ich sie nicht in den #Kinderwagen zwinge, behielt ich sie auf dem Arm und ging so mit ihr ein Stück. Zum Glück ist es nicht so weit bis nach Hause. Doch mit ihren 11 Kilo merke ich es dann schon nach einer Weile im Rücken. Um sie vielleicht doch noch in den #Buggy zu bekommen, versuchte ich sie abzulenken, indem ich ihr meinen Schlüssel gab. Doch wieder überstreckte sie sich und begann mit #Weinen.
Ich setzte mich dann gemeinsam mit ihr auf einen Baumstumpf und versucht ihr zu erklären, dass ich sie gern in den Kinderwagen setzen möchte, weil wir dann viel schneller zu Hause sind und sie mir langsam auch zu schwer wird. Als ich sie dann wieder versuchte, in den Buggy zu setzen, klammerte sie sich ganz fest an mich und weinte herzzerreißend. Mittlerweile war sie auch sehr müde geworden.
Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: Sie entweder weiterhin nach Hause tragen oder sie mit #Gewalt in den Kinderwagen bringen und somit ihr #Bedürfnis nach Nähe ignorieren. Denn sie schrie und klammerte sich nicht an mir fest, um mich zu ärgern, sondern sie war müde und brauchte meine Nähe. Und diese konnte sie von mir im Kinderwagen nicht bekommen.
Also nahm ich sie liebevoll auf meinen Arm, gab ihr einen #Kuss und sagte ihr, dass ich sie noch ein Stückchen tragen werde. Langsam beruhigte Mina sich wieder und auch ich wurde dadurch wieder entspannter. Letztendlich trug ich sie 2/3 des Weges und dann übernahm der Herzmann. So kamen wir alle Drei ohne weitere #Tränen zu Hause an.
Jedes Mal, wenn sie nicht in den Buggy will, stehe ich vor einer Wahl. Ich kann entweder ihren „Willen“ brechen, meine #Macht ausnutzen und das Bedürfnis dahinter ignorieren. Oder ich schaue, was dahinter steht und wie ich dafür sorgen kann, dass es ihr gut geht. Es ist nicht immer leicht in diesen Momenten und es ist auch nicht in jeder Situation möglich, mich immer nach ihren Bedürfnissen zu richten. Doch soweit ich kann, komme ich dem nach. Denn mit 15 Monaten lebt sie zu 100% im Hier und Jetzt. Sie versteht nicht, wenn ich sage, dass wir in 10 min zu Hause sind und wir dann kuscheln können. Sie braucht meine Nähe genau dann in diesem Moment.
Denn du bist die Wärme und Sicherheit, die dein kleines Zauberwesen braucht, um zu wachsen und zu gedeihen. Um sich vollends zu ent-wickeln. Um sich zu trauen, auf eigenen Beinen zu stehen und mutig voran zu gehen. Um #Liebe und #Trost zu finden. Um in aufwühlenden Zeiten zur Ruhe zu kommen. Um zu wissen: Ich bin nicht allein. Da ist jemand, der immer für mich da ist. Bei dem ich wirklich ich selbst sein darf. Hier werde ich geliebt, auch wenn ich #Fehler mache oder mal wütend bin.
Also sei aufmerksam, wachsam, geduldig und liebevoll. Beobachte dein Kleines und gib ihm Halt. Gib ihm die sichere Umgebung und #Bindung, die es braucht. Begib dich auf #Augenhöhe, wenn ihr miteinander sprecht. Seht euch als gleichwertig. Führe es sanft und mit Liebe durch diese turbulente Welt und zeige ihm, wo sein #Zuhause ist.
Gestern waren wir unterwegs und haben mit dem Auto einen #Ausflug zu meinen Eltern gemacht.
Wenn wir mit Mina irgendwo hinfahren, ist es nun so, dass sie auf der einen Stunde Hinfahrt nicht mehr schläft. Bei meinen Eltern angekommen, spielt sie dann ein bisschen, aber recht zeitnah sagt sie dann immer wieder „Alle?!“ und zeigt auf die Wohnungstür. Sie möchte nach Hause.
Nun stehe ich in der Mitte zwischen Bleiben oder Gehen. Zum Einen möchte ich ihrem Wunsch gern nachkommen, zum Anderen ist es jedoch manchmal in bestimmten Situationen (z.B. beim Arzt) einfach nicht möglich, so schnell wieder zu gehen. So versuche ich dann liebevoll mit ihr zu reden und ihr die Situation zu erklären. Damit geht es eine Weile, aber irgendwann ist es ihr, zusammen mit der Müdigkeit, dann einfach zu viel.
Allgemein versuche ich, ihrem Wunsch so gut es geht nachzukommen. Geht das in Situationen nicht, so begleite ich sie in ihren #Gefühlen, um ihr zu zeigen, dass ich sie verstehe und ihre #Emotionen akzeptiere. Und letztendlich ist ihr Verhalten auch einfach nur wieder eine vorübergehende Phase.
Dein kleines Zauberwesen schreit und schreit und schreit und lässt sich durch nichts beruhigen. Und nach einiger Zeit bist du am #Verzweifeln und nimmst es persönlich. „Das macht es doch nur, um mich zu ärgern!“ Aber nein, so ist es nicht. Und das darfst du dir in diesen herausfordernden Momenten immer wieder bewusst machen.
Unsere Kleine hat die ersten sechs Monate extrem viel geschrien. Ich habe sie jedes Mal liebevoll dabei begleitet, sie im Arm gehalten, ihr zugehört und leise mit ihr gesprochen. Und ja, auch ich war oft am Ende meiner Kräfte und fing an, ihr #Schreien persönlich zu nehmen.
Und durch diese Phasen hindurch hat mir geholfen, mir immer wieder bewusst zu machen, dass #Weinen und Schreien ihre einzige Möglichkeit ist, sich mir mitzuteilen. Und dass sie es nicht macht, um mich zu ärgern.
Hinter jedem Schreien und Weinen steht ein unerfülltes #Bedürfnis. Liebe, Wärme, Hunger, Nähe, Sicherheit…
Gib deinem Zauberwesen die Möglichkeit, sich dir auf seinem Wege mitzuteilen. Sei präsent, offen und begleite es so lange liebevoll, wie es nötig ist. Und wenn du doch einmal nicht mehr kannst, weil es dir einfach zu viel ist: Hol dir Unterstützung
Das ist auch der Grund, weshalb es keine allgemein gültigen Patentrezepte im Umgang mit den Kleinen gibt. Du als #Mama bzw. ihr als #Eltern werdet, gemeinsam mit eurem #Baby, herausfinden, was die optimalen Routinen und Verhaltensweisen für euch sind. Ratgeber können dir zwar wertvolle Impulse geben, aber niemals deine weibliche #Intuition ersetzen, die dir mit auf den Mama-Weg gegeben wird.
Du bist #schwanger und freust dich auf deinen Nachwuchs? Du wirst zum ersten Mal #Mama und hast tausend Fragen, Ängste und Befürchtungen?
Einen kleinen Impuls möchte ich dir gern mit auf den Weg geben: Lies im Voraus nicht zu viele Ratgeber. Vertraue darauf, dass deine weiblicheIntuition dich führen wird. Dass du allein aus dir selbst heraus wissen wirst, wie du am besten mit deinem #Baby umgehen darfst.
Ich habe mir damals selbst viel zu viel #Stress und #Druck auferlegt, alles richtig machen zu wollen. Doch es geht gar nicht darum, alles richtig zu machen. Sondern nach und nach herauszufinden, was das Beste für dich und dein kleines Zauberwesen ist