Heute waren wir wieder beim #Kinderarzt und haben uns eine weitere #Impfung abgeholt. Es ist jedes Mal ein angespannter Moment für mich, ganz besonders jetzt in Zeiten von #Corona. Denn das bedeutet, dass wir nicht mehr zu Dritt als Familie, sondern ich allein mit Mina in das Sprechzimmer gehen muss.
Ich möchte, dass Mina immer weiß woran sie ist und was sie erwartet. Deshalb rede ich mit ihr auch im Voraus darüber. Und auch, wenn sie erst 15 Monate alt ist, so versteht sie doch schon viel mehr, als wir erahnen. Außerdem versuche ich, selbst entspannt zu bleiben, so dass sie sich bei mir sicher fühlt.
So lange sie auf meinem Arm bleiben kann, ist alles okay. Doch dann kommt der Moment, wo sie festgehalten wird und sie die beiden Pickser in ihre Oberschenkel bekommt. Eine wichtige Sache, die ich vollends unterstütze. Und trotzdem bricht es mir jedes Mal das Herz, dass sie gegen ihren Willen festgehalten wird. Und natürlich schmerzt auch der Einstich.
Und dann fühle ich mich in diesen Momenten wie eine schlechte #Mutter, die ihrem #Kind den #Schmerz nicht nimmt. Und die es zulässt, dass andere sie festhalten. Und trotzdem bleibe ich bei ihr und versuche, so gut es geht, diesen Prozess zu begleiten. Mina zu zeigen, dass ich da bin. Dass ich ihren #Ärger, ihre #Angst und ihren Schmerz wahrnehme, akzeptiere und verstehe.
Und nach der Impfung kommt sie auf meinem Arm. Wir kuscheln und sie darf dann natürlich auch noch etwas #weinen, wenn sie es braucht. Und das ist es letztendlich, was zählt. Da sein, unterstützen und liebevoll begleiten 💛

