Denkanstoß: Am Ende meiner Kräfte

💛 Es ist absolut okay, auch mal am Ende seiner Kräfte zu sein 💛

Gerade das Mamasein verlangt einem die ersten Lebensmonate und Jahre einiges ab. Man quält sich durch die Schwangerschaft mit mehr oder weniger Wehwehchen, übersteht irgendwie die Geburt und plötzlich trägt man 100% Verantwortung für das (Über)Leben dieses kleinen Zauberwesens.

Dann geht es weiter mit schlaflosen Nächten, Ängsten und neuen Herausforderungen. Das gesamte Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt. Die eigenen Interessen und Bedürfnisse stehen oft erst ganz hinten auf der Prioritätenliste. Und so geht es ohne Pause von Tag zu Tag. Aufgeben ist keine Option, denn du weißt, dass dein Kleines dich braucht.

Und bei all der Arbeit, die du täglich vollbringst, all das, was dein kleines Zauberwesen am Leben hält, zehrt natürlich an dir und deinen Kräften. Und ja, es ist absolut okay und verständlich, dass du immer einmal wieder an deine persönlichen Grenzen gerätst. Dass du am Ende deiner Kräfte bist.

Dann möchtest du vielleicht einfach nur weglaufen und alles hinter dir lassen. Du sehnst dich nach Ruhe, Schlaf, einer heissen Badewanne, ungestörte Filmabende, Zeit mit deinem Partner oder nach einem Treffen mit deiner besten Freundin. Und das alles ist absolut menschlich und macht dich deshalb nicht zu einer schlechten Mutter. Denn auch du musst deinen Akku mal aufladen.

Also: Schäme dich nicht für deine Zweifel, deinen Wut und deinen Ärger. Lass die Tränen laufen, gönn dir immer mal wieder eine kleine Auszeit und sorge gut für dich. Mama zu sein bedeutet nicht, dich für dein Kleines aufzuopfern. Denn nur dann, wenn es dir gut geht, wirst du auch gut für dein Kind sorgen können 💛

Unruhige Nächte

⭐️ Unruhige Nächte ⭐️

Ich bin ehrlich, momentan krauche ich echt auf dem Zahnfleisch. Mina lernt gerade Laufen und sie bekommt wohl langsam auch ihre letzten Zähnchen. Dementsprechend unruhig sind auch die Nächte.

Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal mehr als 3 Stunden am Stück geschlafen habe. Auch mit fast 1,5 Jahren wird Mina noch gestillt. Des Nachts trinkt sie normal etwa alle 2-3 Stunden. Momentan ist der Zeitraum oft sogar kürzer.

Sie wacht mehrmals nachts auf und wird unruhig. Sie sucht mich und meine Nähe. Erst wühlt sie nur etwas, doch wenn ich nicht schnell genug bin oder sie dann nur schlecht wieder einschlafen kann, wird sie extrem unruhig.

Dann fängt sie an, an meinem Shirt herumzuzerren, dreht sich ständig von einer Seite zur anderen, fummelt mir mit ihren kleinen Händchen im Gesicht herum, kneift mich in die Brust und manchmal weint sie auch im Halbschlaf.

Wenn ich selbst gut ausgeruht und ausgeglichen bin, kann ich ihre Energie gut abfangen. Bin ich selbst jedoch sehr erschöpft und müde, möchte ich manchmal einfach nur schreiend das Zimmer verlassen.

Und dann atme ich zwei, drei Mal tief ein und aus. Und ich mache mir bewusst, dass dieses kleine Zauberwesen das alles nicht tut, um mich zu ärgern, sondern weil sie es einfach noch nicht besser kann. Weil sie mich braucht, um wieder in den Schlaf zu finden. Und dann komme ich irgendwie auch durch diese herausfordernden Nächte. Und wenn sie mich dann morgens anstrahlt, ist die Nacht sowieso ganz schnell vergessen 💕

Denkanstoß: „Ich wiege dich sanft in den Schlaf.“

Manchmal gibt es Tage, an denen du einfach nicht zur Ruhe kommst. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Von Entwicklungsschüben über Krankheit bis hin zum Zähnchen bekommen.

Doch eins hat alles gemeinsam: Du brauchst mich. Du brauchst meine Nähe und meine Wärme. Du brauchst meine Arme, die dich festhalten und dich sanft in den Schlaf wiegen.

Und egal, wie müde und erschöpft ich selbst als Mama bin: Ich halte dich, so lange du mich brauchst. Bis du eingeschlafen bist. Denn du sollst spüren, dass du nicht allein bist. Dass du geliebt wirst und ich dir einen Platz der Ruhe und Sicherheit gebe.

Ich halte dich und wiege dich sanft in den Schlaf. So lange, bis dein Atem und deine Bewegungen ruhiger werden. Bis du deine Augen schließt und dich sanft an mich schmiegst. Bis dein kleiner Körper ganz schwer wird und du endlich loslassen kannst. Von all den Eindrücken und Erfahrungen des Tages.

Denn ich bin dein Leuchtturm in der stürmischen Nacht. Ich bin dein Anker und dein sicherer Hafen. Während ich dich sanft in meinen Armen wiege, werden wir beide eins. Du und ich. Unsere kleine, heile Welt ❤️

„Lass sie doch einfach mal schreien.“

💔 „Lass sie doch einfach mal schreien.“💔

Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört oder gelesen, seitdem unser Sweetheart auf der Welt ist? Und immer wieder ist mein erster Impuls: „Nein!“

Und dann hinterfrage ich: „Warum sollte ich sie schreien lassen?“ Und dann kommen als Antworten alte Glaubenssätze aus alten Erziehungsmodellen. Zum Beispiel: „Ein bisschen Schreien hat noch keinem geschadet und ist gut für die Lungen!“

Ich fühle das anders. Wenn Mina weint oder schreit, steckt dahinter immer ein unerfülltes Bedürfnis. Das kann Hunger sein, Durst, fehlende Nähe oder Aufmerksamkeit, Angst, Unwohlsein usw. Das heraus zu finden und das Bedürfnis zu befriedigen, sehe ich als meine Aufgabe als Mama. Für sie da zu sein, ihr das Gefühl zu geben, gesehen, gehört und wahrgenommen zu werden mit all ihren Gefühlen, Emotionen und Bedürfnissen. Und sie damit nicht einfach allein zu lassen.

Der einzige Moment, in dem ich Mina schreien lasse, ist der, wenn ich merke, dass sie sich einmal so richtig ausweinen muss. Dann halte ich sie jedoch dabei in den Armen und bin auch in diesem Moment die ganze Zeit für sie da. Weil ich weiß, dass es ihr gut tut. Dass es momentan noch die einzige Art und Weise ist, wie sie sich uns mitteilen kann. Und weil ich weiß, dass sie danach viel entspannter und ausgeglichener ist. Ansonsten jedoch, lasse ich sie niemals einfach so schreien, sondern versuche immer, für sie da zu sein und ihr individuelles Bedürfnis zu stillen.

Denkanstoß: Bedingungslose Liebe zwischen Mutter und Kind

Die Liebe zwischen deinem kleinen Zauberwesen und dir ist von Anfang an bedingungslos. Denn du bist für dein Kleines die Welt. Es kennt anfangs nichts anderes als deine Wärme, deinen Geruch und deinen Herzschlag.

Genau so sollte es auch umgekehrt sein und bleiben. So, wie es dich als Mama bedingungslos liebt, so solltest auch du ihm deine volle Liebe schenken. Es hat eine Liebe verdient, die nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Das bedeutet, dass dein Kleines so sein darf, wie es ist. Mit all seinen kleinen Ecken und Kanten. Mit all seinen Gefühlen und Emotionen. Dass es, trotz aller Herausforderungen, aus tiefstem Herzen geliebt wird.

Dass es bei dir Zuhause ist und so angenommen wird, wie es ist. Das sei Kind auch später noch das Gefühl hat, mit allem, was es beschäftigt, zu dir kommen zu dürfen. Dass es von dir aufgefangen und akzeptiert wird.

Bedingungslose Liebe bedeutet, auf Augenhöhe zu sein. Füreinander da zu sein. Für die Liebe nicht erst etwas leisten zu oder irgendwie sein zu müssen. Sondern für genau das geliebt zu werden, was und wer man ist ❤️

Denkanstoß: Jeder Tag mit deinem Kind ist ein Geschenk.

Sind die Tage manchmal auch noch so anstrengend: Jeder Tag, den du mit deinem kleinen Zauberwesen verbringen kannst, ist ein #Geschenk 💝

Es ist in dir gewachsen, ein wahres Wunder der Natur. Du bist dazu auserwählt, für es zu sorgen, dass es wachsen und gedeihen kann. Es liebevoll zu begleiten, so dass es zu einem selbständigen, kleinen Menschen heran wachsen kann.

Die Zeit eurer intimen Zweisamkeit in den ersten Lebensmonaten und Jahren ist endlich. Bald wirst du es vermissen, dass es immer wieder deine Nähe sucht, dass es mit dir kuscheln möchte und du seine Welt bedeutest.

Genieße diese Tage, auch wenn sie einmal noch so anstrengend sind. Mach dir immer wieder bewusst, dass alles nur Lebensphasen sind und alles dem Wandel und der Endlichkeit unterliegt.

So, wie dein Kleines von dir lernt und wächst, so wirst auch du durch es wachsen und immer wieder neue Seiten an dir entdecken. Sieh es als ein Geschenk, dass du wertschätzend und mit #Liebe betrachten darfst… jeden einzelnen Tag aufs Neue ❤️

Denkanstoß: Selbstfürsorge als Mama

„Du kannst nur dann gut für dein Kind sorgen, wenn du auch gut für dich selbst sorgst.“

Immer wieder stoße ich in Beiträgen und Gesprächen darauf, dass bedürfnisorientierte #Erziehung mit Aufopfern gleichgestellt wird. Doch das ist ein großer Irrtum, der zu echten Problemen führen kann.

Bedürfnisorientiert bedeutet nicht, dass du deinem #Kind jeden Wunsch erfüllen sollst. Sondern es geht um die Bedürfnisbefriedigung auf beiden Seiten. Bei deinem Kind, aber vor allem auch bei dir selbst.

Denn nur, wenn du auch auf deine #Bedürfnisse achtest und für dich gut sorgst, kannst du auch gut für dein Kind da sein. #Aufopferung führt jedoch zu Überforderung und endet im großen Krach oder #Burnout. Es können auch folgenschwere Kurzschlussreaktionen entstehen.

Deswegen, liebe Mama: Sorge gut für dich! Gönne dir Auszeiten, tu dir etwas Gutes und setze dir #Grenzen. Denn auch du brauchst Zeit, um deinen Akku wieder aufzuladen, um dann wieder fürsorglich, bedürfnisorientiert und liebevoll für dein Kind da sein zu können 💛

Weinen beim Einschlafen

🌙 Weinen beim Einschlafen 🌙

Vor ein paar Tagen legte ich mich abends, wie jeden Tag, mit Mina ins Bett, um sie beim #Einschlafen zu begleiten. Doch dieses Mal fühlte es sich irgendwie anders an. Schon beim Stillen merkte ich, dass unser Sweetheart sehr unruhig war. Den ganzen Abend schon war das spürbar.

Ich stillte sie also und meistens wühlt sie danach noch ein bisschen und schläft dann ein. Doch dieses Mal war es nicht nur das bisschen Rumwühlen. Denn sie war regelrecht aufgedreht. Und anstatt langsam runterzufahren, drehte sie immer mehr auf und wurde immer unruhiger. Sie begann an mit herum zu zerren, drehte sich von einer Seite auf die andere, warf ihre Beinchen in die Luft, robbte durchs gesamte Bett usw. Nichts konnte sie beruhigen. Kein Singen, kein beruhigendes Sprechen, kein Kuscheln.

Also versuchte ich das, was ich früher immer getan hatte, als Mina in den ersten sechs Lebensmonaten so oft nicht zur Ruhe kam. Ich fragte sie in ruhigem Ton, ob sie mir noch was zu erzählen hätte, bevor sie einschläft. Oder ob sie vielleicht noch ein wenig #Weinen möchte. Und ich sagte ihr, dass das okay wäre, ich für sie da bin und wir das gemeinsam schaffen.

Erst blieb es noch ruhig, doch dann fing sie langsam an laut zu brabbeln und zu schimpfen. Dann brach endlich der Damm und sie fing herzzerreißend an zu Weinen und zu #Schreien.

Ich nahm sie, wie damals, ganz liebevoll in meine Arme, wiegte sie sanft hin und her und hörte ihr zu. Ich sprach leise mit ihr und sagte ihr, dass ich sie verstehe und für sie da bin. Dass ich sie so lange halte, wie sie es braucht. Und dass ich sie über alles liebe.

Nach etwa 10 Minuten wurde ihr Weinen endlich leiser. Sie lag mit ihrem Kopf an meiner Schulter und schmiegte sich an mich. Nachdem nur noch ein paar kleine Schluchzer aus ihr kamen, fing sie leise an mit mir zu reden und machte dann sogar noch ein bisschen Quatsch mit mir. Und nach nochmaligem #Stillen schlief sie dann endlich ganz ruhig ein 💖

Denkanstoß: Für dein Baby bedeutest du die Welt.

Für dein #Baby bedeutest du die Welt. Es ist in dir entstanden und gewachsen, bis es durch dich das Licht der Welt erblickt hat. Es kennt deinen #Herzschlag und deinen Geruch. Deine Wärme und deine Nähe. All das gibt ihm Sicherheit.

Du bedeutest ihm alles. Insbesondere die ersten Lebensmonate. Und da ist es nicht verwunderlich, wenn dein kleines Zauberwesen dir auf Schritt und Tritt folgt. Wenn es nicht ohne dich sein kann und will. Es braucht dich zum #Einschlafen und in der Nacht, wenn es aufwacht. Es braucht deine Liebe und Bestätigung. Es braucht deinen Zuspruch und deinen Trost, wenn es einmal schwierig wird.

Und auch, wenn du durch all das manchmal am Ende deiner Kräfte bist, wenn du selbst nicht mehr kannst, vollkommen übermüdet bist und du dir einfach mal wieder wünschst, eine Nacht durchzuschlafen oder mal allein aufs Klo gehen zu können… Mach dir immer wieder bewusst: Dein Kleines wird schneller selbstständig werden, als es dir lieb ist. Es tut nie etwas, um dich zu ärgern oder will, dass es dir schlecht geht. Und was sind, im Vergleich zu deinem gesamten Leben, schon ein paar wenige Jahre, in denen du deinem Kleinen die Welt bedeutest?

Schlafenszeiten

💤 Schlafenszeiten 💤

Heute war der erste Tag, an dem unser Sweetheart von sich aus keinen #Mittagsschlaf machen wollte. Und insgesamt ist es momentan schwierig für uns, ihr #Schlafbedürfnis herauszufinden und demnach zu handeln.

Normalerweise hatten wir mittlerweile einen guten Rhythmus gefunden. Nach dem alltäglichen Abendritual und der Einschlafbegleitung war sie immer so gegen 20 Uhr im #Traumland und wachte dann meist gegen 7/8 Uhr am Morgen auf. Tagsüber hatte sie sich meist auf einen 60-90 minütigen Mittagsschlaf eingependelt. Wir haben uns da immer relativ gut nach ihrem #Bedürfnis richten können.

Doch seit der Zeitumstellung im Oktober ist nun der Wurm drin. Abends ist sie nun entweder total übermüdet oder noch nicht müde genug. Wir wissen also nicht so recht, wann wir mit ihr ins Bett gehen sollen. Und tagsüber schlief sie mal mittags oder auch mal erst gegen 15:30 Uhr ein. Und heute… das erste Mal komplett ohne Mittagsschlaf. Dafür ist sie jedoch seit 19 Uhr bereits im Traumland.

Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder zu einem angenehmen #Schlafrhythmus finden. Das wird uns allen gut tun und auch wieder etwas mehr #Regelmäßigkeit in den Alltag bringen. Wie ist das bei euch zuhause mit dem #Schlafverhalten eures kleinen Lieblings?